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Landesbildungsrat > Landesschulbeirat
Landeselternbeirat > Elternvertretung
Landeselternrat > Elternvertretung
Landeselternvertretung > Elternvertretung
Landesschülerbeirat > Schülervertretung
Landesschülerrat > Schülervertretung
Landesschulbeirat
Bei den meisten Kultusministerien gibt es einen Landesschulbeirat (auch:
Landesschulkonferenz), dem Lehrer-, Eltern- und Schülervertreter
angehören. Darüber hinaus sind in der Regel Institutionen
der Berufsausbildung wie Industrie- und Handelskammer und der Jugendarbeit
wie Landesjugendring, Delegierte der > Schulträger wie die Kirchen
und die kommunalen Spitzenverbände vertreten. Aufgabe des Landesschulbeirates
ist es, das Kultusministerium in grundlegenden Fragen rund um Schule
und Bildung zu beraten.
Landesschulkonferenz > Landesschulbeirat
Latinum
Schülerinnen und Schüler, die Lateinunterricht in einem bestimmten
Umfang erhalten und die letzte Klasse mit der Note 4 oder besser abgeschlossen
haben, haben das so genannte Latinum erworben. Es ist Voraussetzung
für manche Studiengänge.
Lebensgestaltung/Ethik/Religionskunde > Ethikunterricht
Legasthenie > Lese-Rechtschreib-Schwäche
Lehramtsanwärter > Referendariaht
Lehrerausflug
Der Lehrerausflug ist der Betriebsausflug der Schule, der das Arbeitsklima
unter den Lehrerinnen und Lehrern stärkt. Er findet z.T. innerhalb
und z.T. außerhalb der Schulzeit statt. Die Schülerinnen
und Schüler erhalten an diesem Tag schulfrei, wenn der Ausflug
innerhalb der Schulzeit durchgeführt wird.
Lehrerausschuss
Der Lehrerausschuss ist ein Gremium der > Gesamtlehrerkonferenz.
Lehre > Betriebliche Ausbildung
Lehrerkammer
Die Lehrerkammer berät in einzelnen Bundesländern die Schulverwaltung
in allen grundlegenden Fragen rund um das Schulwesen.
Lehrerkonferenz
In jeder Schule gibt es Lehrerkonferenzen, in denen Lehrer und gelegentlich
auch sonstige pädagogische Mitarbeiter sowie die Schulleitung vertreten
sind, z.B. > Fachkonferenz, > Klassenkonferenz, > Gesamtlehrerkonferenz.
Die Konferenz tagt meist unter Vorsitz der Schulleitung, ihre Aufgabe
ist es, die schulischen Aktivitäten zu koordinieren und die Zusammenarbeit
aller am Lehrbetrieb Beteiligten zu sichern. In einer Lehrerkonferenz
können z.B. Grundsätze über die Vertretung festgelegt
oder Inhalte der schulinternen Fort- und Weiterbildung diskutiert werden.
Genaueres regelt auch in diesem Fall das > Schulgesetz.
Lehrplan > Bildungsplan
Leistungskurs > Kurssystem
Lektüre
Bücher, die im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen werden und
dafür angeschafft werden müssen, bezeichnen Lehrer und Schüler
meist als Lektüre.
Lernmittelfreiheit
Schülerinnen und Schüler erhalten die für den Unterricht
benötigten Bücher in der Regel kostenlos von der Schule bereitgestellt,
soweit sie unabdingbar für das Fach sind. Andere Lernmittel müssen
von den Schülern bzw. ihren Eltern angeschafft werden. Hier ist
eine finanzielle Unterstützung möglich, wenn die Eltern nachweisen,
dass sie nicht in der Lage sind, die Kosten zu tragen.
Lernprobleme
Den meisten Schülern gelingt es, sich mehr oder weniger erfolgreich
den Lernstoff zu erarbeiten und dem Unterricht zu folgen. Es gibt aber
auch Schüler, denen es schwer fällt, zu verstehen, was die
Lehrer vermitteln, und die vorgefertigten Lösungswege auf neue
Aufgaben zu übertragen. Ursache sind häufig Lernprobleme,
am meisten verbreitet sind dabei die > Lese-Rechtschreib-Schwäche
und > Rechenschwäche. Schülern mit solchen oder ähnlichen
Problemen, z.B. Aufmerksamkeitsdefiziten, benötigen eine besondere
Förderung, damit ihnen das Lernen Spaß macht und sie nicht
die ganze Schulzeit über hinter ihren Mitschülern zurückbleiben.
Lernsoftware
Unter Lernsoftware versteht man Computerprogramme, die Schülerinnen
und Schüler beim Lernen unterstützen. Es gibt einige solcher
Angebote, die speziell auf den Lehrstoff der Schule ausgerichtet sind,
andere vermitteln eher Grundfertigkeiten oder helfen beim Vokabeln lernen
oder Rechnen üben. Lernsoftware ist in Buchhandlungen, Computerläden,
Kaufhäusern etc. erhältlich.
Lese-Rechtschreib-Schwäche
Schätzungen zufolge haben zwischen 5 und 20 Prozent aller Schüler
eines Jahrgangs Lese-Rechtschreib-Probleme. Wie hoch auch immer die
Zahl ist, wichtig ist, dass diesen Schülern geholfen wird. Dazu
ist eine sorgfältige Analyse der Ursachen und Ausprägungen
nötig. Es gibt Schüler, die leichte Lese-Rechtschreib-Probleme
haben, z.B. weil sie beim Lesen lernen länger krank oder unkonzentriert
waren, weil sie zu wenig geübt haben oder einfach von ihrer Entwicklung
her noch nicht reif für das Lesen lernen sind. Es gibt aber auch
Schüler, die eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) - Legasthenie
- haben. Hier liegt vielfach eine Ursache im organischen Bereich vor.
Die Lese-Rechtschreib-Schwäche kann durch Hör- oder Sehprobleme
auftreten, durch leichte Gehirnschäden verursacht oder durch Veränderungen
in den Genen bedingt sein. So können sich Schüler mit Teilleistungsschwächen
langsamer entwickeln als andere. Und daher reicht der Unterricht, mit
dem die anderen Schüler Lesen und Schreiben lernen, oft nicht aus.
Eltern und Schüler erhalten Rat und Hilfe u.a. bei Kinderpsychologen,
Erziehungsberatungsstellen u. Legasthenieverbänden.
Kontaktadresse:
Bundesverband Legasthenie e.V.
Königsstr. 32
30175 Hannover
Tel. 05 11/31 87 38
Fax. 05 11/31 87 39
Linkshänder
Was vor Jahren noch ein großes Problem war, ist inzwischen selbstverständlich
geworden: Es gibt Kinder, die nicht ihre rechte Hand für alltägliche
Verrichtungen benutzen, sondern die linke. Sei es nun das Malen, Essen,
Kämmen oder Schreiben - alles wird mit der linken Hand ausgeführt.
Vor Jahren wurde diesen Kindern noch unter Zwang und Tränen beigebracht,
die rechte Hand zu benutzen. Heute gibt es Füller, Besteck, ja
sogar Werkzeug und Musikinstrumente für Linkshänder.
LK = Leistungskurs > Kurssystem
LRS > Lese-Rechtschreib-Schwäche
